Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Crash« von Lorraine Adams

Crash

von


Rezension vom 29.10.2011
3 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: us

Die Medien – Seife in den Händen der Politik und Geheimdienste

Lorraine Adams wurde 1992 mit dem Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus ausgezeichnet. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an ihren Roman "Crash". Der Roman beginnt sehr spannend und hochtechnisch, wie Männer das lieben: Der Bordcomputer eines Kampfjets spielt auf einmal verrückt. Im Cockpit sitzt Mary, eine der wenigen schwarz...

Rezension zu »Die Netzhaut« von Torkil Damhaug

Die Netzhaut

von


Rezension vom 03.12.2010
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: no

Winter-Thriller – bitte am Stück, nicht in Scheibchen genießen!

Der norwegische Autor Torkil Damhaug hat nach seinem Studium der Medizin und Psychologie zunächst als Psychiater gearbeitet, bevor er 1996 seinen ersten Thriller schrieb. Mit "Bärenkralle" gelang ihm 2007 der internationale Durchbruch. In seinem neuesten Psychothriller "Die Netzhaut" verwertet er seine berufliche Erfahrung sehr effektvoll. Auf ei...

Rezension zu »Emily, allein« von Stewart O'Nan

Emily, allein

von


Rezension vom 31.03.2012
6 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Allein - aber nicht einsam

Stewart O'Nans Roman "Emily, allein" ist ein ganz zarter, stiller, zurückhaltender, bescheidener Roman. Im Mittelpunkt steht die 80-jährige Emily Maxwell, die in einem einstmals repräsentativen, gutbürgerlichen Haus in Pittsburgh wohnt. Ihr Mann Henry verstarb vor ein paar Jahren an Krebs, die Kinder Margaret und Kenneth leben mit ihren Familie...

Rezension zu »Die Sisters Brothers« von Patrick deWitt

Die Sisters Brothers

von


Rezension vom 09.08.2012
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Killer mit Stil, Verstand und Witz

Sie fragen nicht viel und fackeln nicht lange. Es ist halt ein ganz normaler Job. Die Brüder Eli und Charlie Sisters haben ihr Lebtag lang ihre Brötchen damit verdient, anderen das Gehirn wegzupusten. Und weil sie dabei gute Arbeit leisten, sind sie als Auftragskiller berühmt, berüchtigt und gesucht. Es ist das Jahr 1851, und der amerikanische ...

Rezension zu »La leggenda del morto contento« von Andrea Vitali

La leggenda del morto contento

von


Rezension vom 24.08.2011
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Der Schneider von Bellano und die Winde am Comer See

Ist doch ganz einfach: Trotz des dräuenden Unwetters, das über die Berge herüberzieht, lösen Francesco Gorgia und Emilio Spanzen, zwei übermütig gestimmte junge Männer, die Vertäuung ihres Bootes, um zum kaum drei Kilometer entfernten Westufer des Comer Sees hinüberzusegeln. Dort, so spekulieren sie, harren ihrer aufregende erotische Abent...

Rezension zu »Hector fängt ein neues Leben an« von François Lelord

Hector fängt ein neues Leben an

von


Rezension vom 08.10.2014
3 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: fr

Auch Hector in der Midlife-Crisis

Warum sollte es einem langjährigen Psychiater besser gehen als seinen Pa­tien­ten? Der Mitfünfziger spürt die Jahre in den Knochen, Zipperlein setzen ihm zu. Auch seine Umwelt nimmt ihn anders wahr als früher. Jungen Kollegen fällt es schwer, den Mann zu duzen. Aber ist er deshalb ›alt‹? Wie mit seinem Alter, so hadert er...

Rezension zu »Zu lieben und zu sterben« von Andrea Molesini

Zu lieben und zu sterben

von


Rezension vom 11.02.2013
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Verwerfungen in Kriegszeiten

Die großbürgerliche Familie Spada bewohnt, als der 1. Weltkrieg ausbricht, eine standesgemäße Villa in Refrontolo (Veneto). Es ist eine weltoffene, aufgeklärte, aber auch kuriose Sippe. An ihrer Spitze - hierarchisch nicht weniger als hinsichtlich ihrer Spleens - stehen die Großeltern Guglielmo und Nancy. Patriarch Guglielmo ist ein scharfsic...

Rezension zu »Der Flüchtling« von Massimo Carlotto

Der Flüchtling

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Rezension vom 18.11.2010
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Sprache: de · Herkunft: it

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Massimo Carlotto schreibt zu Beginn seiner Autobiographie "Der Flüchtling" ("Il fuggiasco"), er packe sechsundneunzig Kilogramm Gerichtsakten und andere Dokumente in fünf Holzkisten und deponiere sie im Keller, um sich von seiner eigenen Vergangenheit befreien zu können. Ihr Inhalt dokumentiert achtzehn Jahre, fast die Hälfte seines Lebens. Der...

Leseeindruck zu »Curia« von Oscar Caplan

Curia

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Leseeindruck vom 02.02.2011
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: fr

Gefahr für die Grundfesten der katholischen Kirche

Anfang August befindet sich der Papst in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. Kardinal Vanko St. Pierre hat dort einen wichtigen Gesprächstermin mit ihm. Auf dem Weg von Rom übergibt er seinem Fahrer Pater Ascanio wichtige Dokumente. Er möge den Umschlag an seinen Notar Giulio Marsicano weiterleiten, mit der Bitte, sie im Falle seines Ablebens...

Leseeindruck zu »Meine sehr italienische Familie« von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie

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Leseeindruck vom 24.06.2010
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Sprache: de · Herkunft: it

Nur die Liebe zählt

In diesem autobiographischen Roman schaut Daria Bignardi mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück in ihr Leben. Sie hat eine ältere Schwester namens Donatella, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre inzwischen verstorbenen Eltern – überzeugte italienische Monarchisten. Mama Giannarosa verknüp...

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