Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Schwestern der Angst« von Lydia Mischkulnig

Schwestern der Angst

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Rezension vom 08.10.2010
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: at

Die Farbe der Liebe ist Blutrot

Renate, die Ich-Erzählerin, sitzt an ihrem Schreibtisch in der forensischen Psychiatrie und schreibt ihre Autobiographie. Sie betont, es sei keine Anamnese ... Der Leser erfährt die folgende Vita: Renates Mutter lässt ihre drei Jahre alte Tochter bei den polnischen Großeltern zurück. Als sie Jahre später unerwartet wieder auftaucht, lebt die ...

Rezension zu »Dunkle Gewässer« von Joe R. Lansdale

Dunkle Gewässer

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Rezension vom 18.04.2013
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Ein moderner Mark Twain

Osttexas in den Dreißigern: Da hat die Rassentrennung noch keine Alternative. Die Jim-Crow-Gesetze be­stimmen, dass Nigger im Bus hinten sitzen müssen und nur speziell für sie vor­ge­se­hene Läden, Kinos, Schulen und Kran­ken­häuser betreten dürfen. Wer nicht spurt, kann es mit dem Ku-Klux-Klan zu tun be­komme...

Leseeindruck zu »Daheimbleiben kann jeder« von Thomas Baumann

Daheimbleiben kann jeder

von


Leseeindruck vom 04.05.2009
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Reisen bildet

Die Leseprobe beginnt mit 283 Kapitelberschriften. Sie sind amsant und lustig. Aber nach der Hlfte habe ich nicht mehr weitergelesen. Es ist zu viel des Guten. Weniger ist manchmal mehr."Blind Booking": Einen berraschungsflug zum Festpreis whlt der Ich-Erzhler als Urlaubsmglichkeit. Er macht einen Drei-Tage-Trip nach Osteuropa.Im nchsten Ka...

Rezension zu »Wunsiedel« von Michael Buselmeier

Wunsiedel

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Rezension vom 04.11.2011
3 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Hass Liebe

Das Scheitern eines Schauspieler-Novizen, seine auf den Ort und seine Mitmen­schen projizier­ten Selbst­zweifel, seine späte Rückkehr und die Reha­bilitie­rung des damals Verschmäh­ten – ist das nicht ein arg triviales Sujet? Mag sein – aber das Lesen dieses Kleinods von einem Roman ist ein Genuss, fasziniert, macht süchtig. Wie das? ...

Rezension zu »Die Dunkelheit in den Bergen« von Silvio Huonder

Die Dunkelheit in den Bergen

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Rezension vom 17.12.2013
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Sprache: de · Herkunft: ch

Packender Krimi und faszinierendes Sittengemälde

Jahrelang waren Truppen marodierend durchs Land gezogen und hatten die bit­ter­armen Bewohner der letzten Krümel ihrer Habseligkeiten beraubt. Dabei macht ihnen ihre Heimat das Überleben ohnehin schon schwer: enge, un­weg­same Täler, umschlossen von gewaltigen Felsmassiven. Im Sommer dringt die Sonne nur für wenige Stunden durch die dichten...

Leseeindruck zu »Das Buch der Lügen« von Brad Meltzer

Das Buch der Lügen

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Leseeindruck vom 31.08.2009
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Sprache: de · Herkunft: us

Welche Waffe tötete Abel?

Die Frage nach dem Tatwerkzeug, das Kain benutzte, um seinen Bruder Abel zu töten, habe ich mir noch nie gestellt. Sie zum Plot eines Romans zu verarbeiten scheint mir eine originelle, reizvolle, aber natürlich auch kauzige Idee, denn bei etwas so Ungeheuerlichem wie Brudermord ist die Tatwaffe ja wohl das allerunwichtigste Problem ... Die Lesepr...

Rezension zu »Il sogno di volare« von Carlo Lucarelli

Il sogno di volare

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Rezension vom 15.09.2013
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Ein ordentlicher Thriller

Ein ganz schön blutrünstiger Killer treibt sein Unwesen in Bologna. Er miss­han­delt und tötet seine Opfer nicht einfach, sondern zerfetzt geradezu ihren Ober­kör­per, um ihr Herz herauszureißen. Was für ein Mensch mag das sein, der sich wie ein Raubtier verhält, dazu geschickt, klug und technisch versiert ist? Er betreibt einen Blog, de...

Rezension zu »Als der Regen kam« von Urs Augstburger

Als der Regen kam

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Rezension vom 25.01.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Die Schatten des Reigens

Ungern kommt Mauro Nesta in das kleine Schweizer Städtchen, wo seine 72-jährige Mutter in einem Pflegeheim lebt. Sie ist an Alzheimer erkrankt. Zuletzt war er vor zwei Jahren da; jetzt muss er erneut anreisen, denn ihre Dachgeschosswohnung muss aufgelöst werden. Als Mauro aus dem Zug von Genua steigt und durch den Ort schlendert, sind die Vorber...

Rezension zu »Ti prendo e ti porto via | Fort von hier« von Niccolò Ammaniti

Ti prendo e ti porto via | Fort von hier

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Rezension vom 12.02.2012
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Pietro, seine Lehrerin und der Frauenheld

Der realistischste und komischste von Ammanitis Chaoten-Romanen. Lauter Möchtegern-Helden und -Ca­sanovas mit den aberwitzigsten Ideen im Kopf – die sie dann auch noch durchziehen zu können glau­ben. Natürlich geht alles schief, was schief­ge­hen kann. Lesenswert auch wegen Ammanitis un­nach­ahm­lich präzisen Dialogen und knappem Stil,...

Leseeindruck zu »Unter allen Beeten ist Ruh« von  Auerbach/Keller

Unter allen Beeten ist Ruh

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Leseeindruck vom 29.03.2011
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Beete, Bolle, Bier, Buletten und Berliner Bär

Der Frühling ist da. Da lädt dieser harmlose Krimi zum entspannten Lesen auf Balkonien oder auch im Schrebergarten ein. Um die Sache weiter zu vereinfachen, hat das Autorenpaar seinem Roman eine Liste aller handelnden Figuren mit kleinen Kommentaren zu persönlichen Auffälligkeiten vorangestellt – amüsant und hilfreich. Angesiedelt ist die Ge...

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