Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Konklave« von Robert Harris

Konklave

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Rezension vom 23.02.2017
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Abgeschottet

Achtzehn Millionen Besucher überfluten alljährlich den kleinsten Staat der Welt, vier Millionen davon drängen sich durch die über­wältigend reichen Kunst­samm­lungen seines Palast­komplexes und dessen Höhe­punkt, die Sixtinische Kapelle mit Michel­angelos grandiosen, in frischen Farben erstrah­lenden Fresken. Niema...

Rezension zu »Der Verrat« von Val McDermid

Der Verrat

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Rezension vom 30.12.2014
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Sprache: de · Herkunft: gb

Krimi-Soap

Stephanie Harker braucht dringend Abstand von den kräftezehrenden Er­eig­nis­sen der letzten fünf Jahre. Weit weg von London will sie in der Sonne Ka­li­for­ni­ens ein wenig abspannen und Zeit finden für Jimmy, ihr fünfjähriges Adop­tiv­kind. Am O'Hare-Airport in Chi­ca­go müssen die beiden das Flug...

Rezension zu »Last Exit« von Olen Steinhauer

Last Exit

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Rezension vom 11.08.2011
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Auch ein Agent weint Tränen

Unter Touristen versteht man gemeinhin Leute, die die Welt bereisen. "Reisen" ist der kleinste gemeinsame Nenner, den diese Menschen mit einer Geheimorganisation innerhalb der CIA teilen. Diese agiert weltweit und verfolgt ganz andersartige Ziele, meist krimineller Natur und kaum zum Wohl der Menschheit gereichend. Um sich dem BND stärker anzunäh...

Rezension zu »La terra del sacerdote« von Paolo Piccirillo

La terra del sacerdote

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Rezension vom 25.05.2014
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Den Armen der Krake entkommen

Im Morast eines verdreckten Käfigs vegetiert eine junge Frau in Lumpen, um sie herum Hühner, Gänse, Kaninchen. Seit drei Jahren wird Flori schon fest­ge­hal­ten an diesem unwürdigen, tristen Ort fern der Zivi­lisation. Gigino und seine Frau, die beiden mitleidlosen Alten im Haus, müssten verhungern, be­kä­men sie nicht eine monatliche Z...

Rezension zu »Glückliche Ehe« von Rafael Yglesias

Glückliche Ehe

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Rezension vom 10.01.2010
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Unheilbarer Krebs – ein Martyrium

»Lieferservice« – Kapitel eins des RomansDie überschrift passt gut. In luftigem Stil stellt uns der Autor die beiden Freunde vor: Bernhard Weinstein, 25, und Enrique Sabas, 21, sitzen zusammen in einer Kaffeebar. Bernhard schwärmt von Margaret Cohen, einem hübschen Mädchen mit außergewöhnlichen Qualitäten. Enrique trau...

Rezension zu »Die beste Lage« von Gaetano Capelli

Die beste Lage

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Rezension vom 26.12.2013
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Wein, Weib und Witz

Mitten in der Basilicata ragt auf halbem Weg zwischen Bari und Salerno das majestätische Massiv des Monte Vulture auf. An den Hängen des 1326 Meter hohen erloschenen Vulkans wird bis in 800 Meter Höhe ein Rotwein angebaut, bei dessen bloßer Er­wäh­nung Kenner schon den Korkenzieher zücken: Der Aglianico del Vulture ist eine flüssige Delika...

Leseeindruck zu »Ein Winter mit Baudelaire« von Harold Cobert

Ein Winter mit Baudelaire

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Leseeindruck vom 28.06.2010
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Scheidungszeit bringt Herzeleid

Melancholisch, poetisch beginnt die Leseprobe. Es ist ein Sonntagabend im Mai. Man bummelt durch einen Vorort von Paris und nimmt aus den geffneten Fenstern die unterschiedlichsten Gerusche wahr. Das eine oder andere hebt sich klarer aus dieser Kakophonie hervor - uns interessiert vor allem die "Stimme von Philippe, der auf der Bettkante seiner T...

Rezension zu »Rosaleens Fest« von Anne Enright

Rosaleens Fest

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Rezension vom 11.02.2016
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Verlorene Kinder

Rosaleen Madigan schreibt Weihnachtskarten an ihre vier erwach­senen Kinder. Werden die Emp­fänger sich über ihre Grüße freuen? Werden sie wo­mög­lich das Bedürf­nis verspüren, nach Hause zu kommen? Rosa­leen, 76, macht sich keine Illusionen. Sie fügt ihrem Text ein Post­skriptum an: »Ich habe beschlos...

Rezension zu »Der Sohn des Knochenzählers« von Evelyn Grill

Der Sohn des Knochenzählers

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Rezension vom 03.04.2013
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Das Grauen kriecht auf klammem Grund

Im Dorf nennt man ihn den »Knochenzähler«. Seinen Namen erfahren wir erst nach mehr als der Hälfte des kompakten Kriminalromans: Franziskus heißt er. Er ist Leiter des Archäologischen Instituts. Seine langjäh­rige Arbeit hat ihm Anerkennung und den Titel »Wirklicher Hofrat« eingebracht. Besondere Verdienste hat...

Rezension zu »Wunsiedel« von Michael Buselmeier

Wunsiedel

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Rezension vom 04.11.2011
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Hass Liebe

Das Scheitern eines Schauspieler-Novizen, seine auf den Ort und seine Mitmen­schen projizier­ten Selbst­zweifel, seine späte Rückkehr und die Reha­bilitie­rung des damals Verschmäh­ten – ist das nicht ein arg triviales Sujet? Mag sein – aber das Lesen dieses Kleinods von einem Roman ist ein Genuss, fasziniert, macht süchtig. Wie das? ...

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