Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Leseeindruck zu »Der Vollstrecker« von Chris Carter

Der Vollstrecker

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Leseeindruck vom 20.06.2011
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Sprache: de · Herkunft: us

Jeder stirbt seinen eigenen Tod

Ein entsetzlicher, unheimlicher Tatort: ein mittelalterliches Verlies, an dessen Mauern schwere Eisenketten hängen und dessen Luft schwer ist von feuchtem, muffigem Uringestank ... Ein sadistischer Mörder: Mir fehlen die Worte, um sachlich wiederzugeben, wie der Autor Chris Carter einen wehrlosen Mann foltern lässt. Dem gibt der Henker ein paar ...

Rezension zu »Rosaleens Fest« von Anne Enright

Rosaleens Fest

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Rezension vom 11.02.2016
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Sprache: de · Herkunft: gb

Verlorene Kinder

Rosaleen Madigan schreibt Weihnachtskarten an ihre vier erwach­senen Kinder. Werden die Emp­fänger sich über ihre Grüße freuen? Werden sie wo­mög­lich das Bedürf­nis verspüren, nach Hause zu kommen? Rosa­leen, 76, macht sich keine Illusionen. Sie fügt ihrem Text ein Post­skriptum an: »Ich habe beschlos...

Rezension zu »Ohne jeden Zweifel« von Tom Rob Smith

Ohne jeden Zweifel

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Rezension vom 12.12.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

Wahn oder Wahrheit?

Keinem in dieser Familie kann man glauben. Da ist nichts so, wie es scheint. Sohn Daniel lebt mit seinem Freund Mark in einer gemeinsamen Wohnung in London. Mark finanziert die Miete und den gemeinsamen Lebensunterhalt, denn Daniel hat als Designer für begrünte Dächer kaum Aufträge. Das hat er freilich sei­nen Eltern Chris und Tilde bisher ...

Rezension zu »Landpartie mit drei Damen« von Nancy Mitford

Landpartie mit drei Damen

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Rezension vom 04.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

»Rule, Britannia« – mit »Reichshund«

Der Plan scheint aufzugehen. Auf dem Lande gebe es ungleich mehr junge Damen aus reichem Hause, die nur darauf warten, von einem Prinzen in den Hafen der Ehe geschippert zu werden. Diesem Gerücht glaubend, reisen Noel und Jasper, zwei junge Herren aus der Londoner Oberschicht und immer knapp bei Kasse, nach Chalford in der Grafschaft Gloucestershi...

Leseeindruck zu »Biosphere« von Warren Fahy

Biosphere

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Leseeindruck vom 05.04.2010
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Auf zu neuen Ufern!

1791 wirft ein Schiff in der Nhe einer bis dahin unbekannten Insel seinen Anker. Auf der Suche nach dringend bentigtem frischen Wasser paddeln ein paar Mnner ans Ufer und schlagen sich landeinwrts.Pltzlich schiet aus einer gigantischen Schlucht das Maul eines Ungeheuers heraus und verschlingt Kopf und Rumpf eines der Mnner. Zurck auf dem Sc...

Rezension zu »Kornblumenblau« von Christian Schönemann und Jelena Volic

Kornblumenblau

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Rezension vom 24.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Belgrad auf dem langen Weg in die Normalität

Belgrad 2004: Milena Lukin (49 und geschieden) fährt einen Lada Niva, liebt Zigarillos, weiß sich dezent intellektuell zu kleiden. Ihr Lebensgefühl drückt sie dennoch mutig in grellen Farben aus, gönnt sich schon mal einen »Ausreißer«, »einen grasgrünen, knielangen Mantel«. Aber im Moment ist sie in einem St...

Rezension zu »Leichtes Opfer« von Roger Smith

Leichtes Opfer

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Rezension vom 04.09.2015
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Sprache: de · Herkunft: us

Wir stehen das durch

Die Lanes haben guten Grund, sich um ihre Sicherheit zu sorgen. Kapstadt ist eine der ge­fähr­lichs­ten Städte der Welt, und der Reichtum der weißen Familie weckt Be­gehr­lich­kei­ten. Natürlich wohnen sie nicht in der Nähe der townships, sondern in New­lands, einem exklusiven Vorort an den Südhängen des ...

Rezension zu »Dunkle Gewässer« von Joe R. Lansdale

Dunkle Gewässer

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Rezension vom 18.04.2013
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Ein moderner Mark Twain

Osttexas in den Dreißigern: Da hat die Rassentrennung noch keine Alternative. Die Jim-Crow-Gesetze be­stimmen, dass Nigger im Bus hinten sitzen müssen und nur speziell für sie vor­ge­se­hene Läden, Kinos, Schulen und Kran­ken­häuser betreten dürfen. Wer nicht spurt, kann es mit dem Ku-Klux-Klan zu tun be­komme...

Leseeindruck zu »Daheimbleiben kann jeder« von Thomas Baumann

Daheimbleiben kann jeder

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Leseeindruck vom 04.05.2009
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Reisen bildet

Die Leseprobe beginnt mit 283 Kapitelberschriften. Sie sind amsant und lustig. Aber nach der Hlfte habe ich nicht mehr weitergelesen. Es ist zu viel des Guten. Weniger ist manchmal mehr."Blind Booking": Einen berraschungsflug zum Festpreis whlt der Ich-Erzhler als Urlaubsmglichkeit. Er macht einen Drei-Tage-Trip nach Osteuropa.Im nchsten Ka...

Rezension zu »Schwestern der Angst« von Lydia Mischkulnig

Schwestern der Angst

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Rezension vom 08.10.2010
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Sprache: de · Herkunft: at

Die Farbe der Liebe ist Blutrot

Renate, die Ich-Erzählerin, sitzt an ihrem Schreibtisch in der forensischen Psychiatrie und schreibt ihre Autobiographie. Sie betont, es sei keine Anamnese ... Der Leser erfährt die folgende Vita: Renates Mutter lässt ihre drei Jahre alte Tochter bei den polnischen Großeltern zurück. Als sie Jahre später unerwartet wieder auftaucht, lebt die ...

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