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Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Piangi pure« von Lidia Ravera

Piangi pure

von


Rezension vom 08.07.2013
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Lebe als Protagonistin!

Iris De Santis ist eine außergewöhnliche Frau – mit ungetrübten Sinnen, hell­wachem Verstand, skalpell­scharfer Formulierkunst, vollständig erhaltenen Er­inne­run­gen und unbändigem Willen. Soeben ist sie 79 geworden. Seit vier Jahr­zehnten gestaltet sie sich ein ausgeglichenes, zu­frie­de­nes, unabhängiges, ego­zentrisches Leben ...

Rezension zu »Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes« von Giulio Leoni

Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes

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Rezension vom 23.06.2013
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Dantes Licht unterm Scheffel versteckt

Eine gute Idee: Dante Alighieri höchstselbst in Florenz auf die Spur zeitgemäßer Verbrechen zu setzen. Das ist keine Blasphemie, denn der Gründungsvater italienischer Sprache und Kultur und Inbegriff des Poeta Laureatus war ja kein abgehobener Dichter und Philosoph im Elfenbeinturm, sondern mischte kräftig mit im rauen Zeitgeschehen um 1300. I...

Rezension zu »Il gioco degli specchi« von Andrea Camilleri

Il gioco degli specchi

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Rezension vom 05.05.2013
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Das Spiel ist zu groß ...

[Rezension des Fernsehfilms] Die Augen eines poliziotto sehen, aber nicht unbedingt die Wahrheit – bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorgespiegelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt commissario Salvo Montalbano seinem fleißigen Mitarbeiter Fazio, nachdem er erkannt hat, dass er offen­bar dauernd hinters Licht geführt ...

Rezension zu »Un sabato, con gli amici« von Andrea Camilleri

Un sabato, con gli amici

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Rezension vom 24.01.2013
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Der lange Atem der Kindheit

Ist das tatsächlich ein »Camilleri«? Wo ist das sizilianische Flair, wo der Dialekt, wo sind die komödiantischen Einlagen? Der Autor hat sich hier einem un­ge­wohn­ten Sujet zugewandt, einer Art psychologischem Kammerspiel für sieben Akteure. Entstanden ist nicht das beste, sicher aber das herbste Buch dieses immens produktiven und vielseit...

Rezension zu »Übersicht Montalbano – die Kriminalromane und Kurzgeschichten« von Andrea Camilleri

Übersicht Montalbano – die Kriminalromane und Kurzgeschichten

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Rezension vom 30.12.2012
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Sicilianità im Kriminalroman

Seinen eigentlichen Durchbruch als Autor erlebte Andrea Camilleri erst als fast Siebzigjähriger, nach­dem 1994 sein erster Roman über den Kommissar Salvo Montalbano erschien: »La forma dell'acqua« (»Die Form des Wassers«). Davor hatte Camilleri sein Leben lang als Schriftsteller, Journalist, Re­gis­seur und Hochschullehrer gearbeitet. Sein...

Rezension zu »La setta degli angeli« von Andrea Camilleri

La setta degli angeli

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Rezension vom 20.12.2012
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Schweigen ist Gold?

In sizilianischen Archiven muss Andrea Camilleri sich bestens auskennen. Jedenfalls entdeckt er da immer wieder Berichte von Ereignissen, die - sofern sie einen Bezug zur Gegenwart bieten - seine Fantasie beflügeln und zur Umsetzung in einem neuen Roman anregen. "La setta degli angeli" geht auf einen solchen Fall zurück. Im Jahr 1901 kam ein sozi...

Rezension zu »Io non ho paura« von Niccolò Ammaniti

Io non ho paura

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Rezension vom 11.12.2012
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Verlorene Unschuld

Michele, eins der Kinder eines gottverlassenen armen Dorfes in Apulien, ent­deckt in einem abgedeckten Erdloch bei einem verfallenen Bauernhaus einen zarten, blassen Knaben, angekettet, verschüchtert, ver­dreckt und sprachlos. Erst hält er ihn für eine Art Gespenst, so körperlos und blutleer wirkt das verhärmte Kind auf ihn. Bei erneuten Bes...

Rezension zu »Il sorriso di Angelica« von Andrea Camilleri

Il sorriso di Angelica

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Rezension vom 02.12.2012
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Der rasende Salvo

Als Salvo Montalbano einst in Vigàta die Schulbank drückte, besprach man in seinen Italienischstunden auch Ludovico Ariostos Versepos von ca. 1516, "Orlando furioso", den "Rasenden Roland". Eine Begebenheit darin hat den Sechzehnjährigen besonders beeindruckt: Als Roland am Hofe seines Onkels die bezaubernde chinesische Prinzessin Angelica erbli...

Rezension zu »Sicilia, o cara – un viaggio sentimentale« von Giuseppe Culicchia

Sicilia, o cara – un viaggio sentimentale

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Rezension vom 27.10.2012
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La Sicilia in famiglia

Sizilien-Lesetipps Der Autor erinnert sich an seine Kindheit in Sizilien (Marsala, Trapani etc.) und erzählt viele kleine lau­ni­ge Episoden, die er in seiner Familie erlebt hat. Die Kapitelüberschriften geben schon einen Vor­ge­schmack, z.B.: treno – profumo – colori – Pa­ler­mo – Trapani – Marsala – colazione – pranzo – sp...

Rezension zu »Io sono il Libanese« von Giancarlo de Cataldo

Io sono il Libanese

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Rezension vom 17.10.2012
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Zu flacher Aufstieg

Im Gefängnis fühlt Libano sich wie zu Hause. Er ist auf der Straße groß geworden, und sie war ihm "una maestra che non perdona". Er hat gelernt, sich mit bloßen Händen und einem Messer durchzusetzen. Jetzt - im Jahr 1976 - ist er 25 und sitzt wegen einer kleinen Waffenhandelssache ein. Da kommt beim Hofgang seine Chance: Er rettet den jungen ...

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