Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Cave Canem | Der Fluch des Orakels« von Danila Comastri Montanari

Cave Canem | Der Fluch des Orakels

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Rezension vom 20.04.2014
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Ave Publius Aurelius!

Danila Comastri Montanari schrieb in den Neunziger Jahren eine erfolgreiche Serie von Krimis, die im al­ten Rom spielen. Senator Publio Aurelio, ein auf­ge­klär­ter Ge­nie­ßer, er­mit­telt scharf­sin­nig nach Guts­her­ren- und Sher­lock-Holmes-Art. Die Kri­mi­hand­lun­gen rauben einem nicht gerade den Schlaf, aber die Ge­schich...

Rezension zu »Noi due oltre le nuvole« von Massimo Cacciapuoti

Noi due oltre le nuvole

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Rezension vom 08.04.2014
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Engel im Inferno

Nica ist ein sympathisches Mädchen, umgänglich, vernünftig, offen und herzlich mit ihren Eltern; in der Schule bringt sie nur gute Noten. Doch ihre Mama Lidia di Fiore macht sich fort­wäh­rend Sorgen um ihre Fünfzehnjährige. Ihre Kleidung ist ihr gleichgültig, sie schminkt sich nicht, will nicht aus­ge­hen, hat keine Freun­de, fühlt si...

Rezension zu »I sogni belli non si ricordano« von Carlo Verdelli

I sogni belli non si ricordano

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Rezension vom 15.03.2014
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Kein Kinderkram ...

... sondern interessante Literatur findet sich unter dem süßlichen Umschlagbild. Die teaser-Texte (»Perché tutti, davvero tutti, siamo stati bambini.« – »Tu sei tutti i bambini e le bambine di questo libro.«) lassen er­warten, dass Carlo Ver­del­li »i sogni belli« in Erinnerung ruf...

Rezension zu »I promessi sposi« von Alessandro Manzoni

I promessi sposi

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Rezension vom 05.03.2014
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Wohltuende Konzentration auf das Wesentliche

Jeder, der sich für italienische Literatur interessiert, erfährt irgendwann von Alessandro Manzo­nis Roman »I promessi sposi«. Dann erwacht die Neugier, in das berühmte Buch einmal hin­einzuschnuppern. Wovon erzählt der Autor? Wie liest sich sein Stil? Was macht die Qualitäten des Meis­terwerks aus? Beunruhigend steht jedoch vor der Lekt...

Rezension zu »Correva l'anno del nostro amore« von Caterina Bonvicini

Correva l'anno del nostro amore

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Rezension vom 05.02.2014
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Männer und Frauen im Betonzeitalter

Was wie ein Liebesroman daherkommt, ist vielmehr eine Gesellschaftsstudie, ein Familienporträt der Ber­lusconi-Ära. Caterina Bonvicini erzählt von Aufstieg, Blütezeit und Krisen von Unternehmer-Clans, die Imperien schufen und ganze Landschaften machtvoll umzukrempeln vermochten. Die Handlung setzt um 1980 mit der Kindergartenzeit der beiden Pr...

Rezension zu »Il cuore selvatico del ginepro« von Vanessa Roggeri

Il cuore selvatico del ginepro

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Rezension vom 10.01.2014
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Die Hexe in der Nuraghe

Severino schafft es einfach nicht, den Säugling zu erschlagen, wie es ihm Großvater Efisio aufgetragen hat. Im entscheidenden Moment wird er schwach und lässt den schweren Steinbrocken zu Boden sinken. Der eiskalte Novemberregen wird dem Leben seines Neugeborenen schon ein Ende machen. Dabei hatte tzia Mercede, die Hebamme, die beiden Männer ei...

Rezension zu »I milanesi ammazzano al sabato« von Giorgio Scerbanenco

I milanesi ammazzano al sabato

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Rezension vom 15.12.2013
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Klassiker des italienischen Kriminalromans

Giorgio Scerbanencos Vater war Ukrainer, seine Mut­ter Italienerin. Er wurde 1911 in Kiew geboren, zog aber 1927 mit der Mutter nach Mailand. Im Ita­lie­ni­schen fühlte er sich immer zu Hause. Nach dem Tod der Mutter 1929 schlug er sich mit den un­ter­schied­lich­sten Gelegenheitsarbeiten durch, aber über den Journalismus fand er schließ...

Rezension zu »Ogni madre« von Savina Dolores Massa

Ogni madre

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Rezension vom 05.12.2013
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Die wahren Protagonisten sardischer Geschichte

Clicca qui per la versione italiana di questa recensione. Savina Dolores Massa schreibt Geschichten, die so herb sind wie die Insel, auf der sie sich zutragen. Im Vorwort erklärt sie, sie habe »creature« schaffen wol­len, »che si aggirassero tra avvenimenti e paesi della Sardegna passata«. Ihre Fi­gu­ren sind aber vor allem tief verwurzelt ...

Rezension zu »Un posto anche per me« von Francesco Abate

Un posto anche per me

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Rezension vom 26.11.2013
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Durch die Nacht mit ... Peppino

Was hat es bloß mit diesem Kerl auf sich, der da mitten in der Nacht auf der letzten Bank des Autobusses kauert und vor sich hin murmelt? Was hat er in seinen Plastiktüten? Und wer ist Marisa, zu der er zu spre­chen scheint? Fragen wie diese brennen uns beim Lesen auf den Lippen und sorgen dafür, dass wir das Buch nicht aus der Hand legen, ehe ...

Rezension zu »Stanno tutti bene tranne me« von Luisa Brancaccio

Stanno tutti bene tranne me

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Rezension vom 09.11.2013
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Innenansichten – die Frau an seiner Seite

Wie kommt es nur, dass Margherita nicht glücklich ist? Ein jeder schätzt die elegante, attraktive Dame von 44 Jahren. Sie ist körperlich gesund; ihr Mann (46) ist ein angesehener Herzchirurg und ein guter Ehe­mann, ihre drei Söhne (18, 19, 20) sind junge Prinzen wie aus dem Bilderbuch: blond, sportlich, streb­sam. »Un modello di famiglia nor...

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