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Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Leichtes Opfer« von Roger Smith

Leichtes Opfer

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Rezension vom 04.09.2015
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Sprache: de · Herkunft: us

Wir stehen das durch

Die Lanes haben guten Grund, sich um ihre Sicherheit zu sorgen. Kapstadt ist eine der ge­fähr­lichs­ten Städte der Welt, und der Reichtum der weißen Familie weckt Be­gehr­lich­kei­ten. Natürlich wohnen sie nicht in der Nähe der townships, sondern in New­lands, einem exklusiven Vorort an den Südhängen des ...

Rezension zu »Angst« von Dirk Kurbjuweit

Angst

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Rezension vom 21.03.2014
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Sprache: de · Herkunft: de

Der Feind in meinem Haus

Tisch und Stühle sind »am Boden festgeschraubt«, wo Hermann Tiefenthaler, 78, Architekt im Ruhestand, lebt. Sein Sohn Randolph (45) ist traurig, ihn dort »so sitzen zu sehen, in seiner ausgeleierten Hose, die er ohne Gürtel trägt, in seinem verschlissenen Hemd« – und schweigend. Der alte Mann ist nicht im Altersheim...

Rezension zu »Der Kater, meine Nachbarn und ich« von Maria Ernestam

Der Kater, meine Nachbarn und ich

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Rezension vom 01.12.2012
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Sprache: de · Herkunft: se

Jeder kehre vor seiner eigenen Tür ...

In dem Mietshaus in der Stadt, in dem Sara und Björn wohnten, gab es ständig Ärger. Jetzt haben sie die Konsequenz gezogen und sind aufs Land gezogen. Die beiden sind grundverschieden: Björn ist ein Stadtmensch, während Sara die Natur liebt und sich nun in dem verwilderten Garten des frisch renovierten alten Hauses nach Herzenslust austoben ka...

Rezension zu »Schweigend steht der Wald« von Wolfram Fleischhauer

Schweigend steht der Wald

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Rezension vom 06.01.2015
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Sprache: de · Herkunft: de

Spannende Bodensondierungen in der Provinz

Forststudentin Anja Grimm hat eine Praktikumsstelle im oberpfälzischen Forst­amt Waldmünchen, nahe der tsche­chi­schen Grenze. Mit ihrem Kollegen Michel Ober­mül­ler, 45, durchkämmt sie seit drei Wochen die Gemarkungen Faunried, Ley­bach, Hain­gries und Hin­ter­wei­her, rammt alle fünfzig Meter Metallsta...

Rezension zu »Öl auf Wasser« von Helon Habila

Öl auf Wasser

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Rezension vom 22.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

Paradise Lost

Verrottete Pipelines winden sich wie verendende Riesenschlangen durch die Landschaft; der Boden – schwarzer, teeriger Schlamm – wabert wie zäher Kuchenteig; hier und da wild flackernde riesige Feuerfackeln; auf dem Flusswasser stumpf schillernde Schlierenflächen, in denen ab und an Kadaver und abgetrennte Körperteile vorbeitreiben; die Dörf...

Rezension zu »Glückliche Ehe« von Rafael Yglesias

Glückliche Ehe

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Rezension vom 10.01.2010
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Sprache: de · Herkunft: us

Unheilbarer Krebs – ein Martyrium

»Lieferservice« – Kapitel eins des RomansDie überschrift passt gut. In luftigem Stil stellt uns der Autor die beiden Freunde vor: Bernhard Weinstein, 25, und Enrique Sabas, 21, sitzen zusammen in einer Kaffeebar. Bernhard schwärmt von Margaret Cohen, einem hübschen Mädchen mit außergewöhnlichen Qualitäten. Enrique trau...

Rezension zu »Ins Dunkel hinein« von Charles Frazier

Ins Dunkel hinein

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Rezension vom 13.01.2015
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Sprache: de · Herkunft: us

Eine elementare Erziehung

Luce, kaum dreißig, hat schlechte Erfahrungen mit den Menschen hinter sich. Ihre »triste Ver­gan­gen­heit« hat sie zwar nicht trist gemacht, doch vor allem ge­lehrt, »dass man auf nie­man­den zäh­len konn­te«. Also hat sie ihre Ver­bin­dung zu den Menschen gekappt und sich auf S...

Rezension zu »Meine erste Lüge« von Marina Mander

Meine erste Lüge

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Rezension vom 24.10.2013
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Sprache: de · Herkunft: it

Frühes Leid

Wenn Luca mit seinen knapp zehn Jahren über sich, sein Leben und das um ihn herum nachsinnt, wird ihm klar, dass die Welt der Erwachsenen mit seiner kaum kompatibel ist – diese Menschen sind Lichtjahre ent­fernt von ihm. Was er wahrnimmt, wie er emp­fin­det, das können sie »nicht wissen, weil ihr seid groß.« Mi...

Rezension zu »Liparische Inseln« von Thomas Schröder

Liparische Inseln

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Rezension vom 14.10.2014
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Perfekter Gefährte

Als Reisen noch nicht den Einkauf einer standardisierten Ware von ein­klag­ba­rer Qualität, sondern den kühnen Ausgang des Individuums aus der Naivität seiner lokalen Beschränktheit bedeutete, war die Kon­frontation mit dem Un­be­kann­ten geradezu sinn­stif­tend. Reisend lernte man nicht nur andere Welt­gegen­den kennen, sondern auch...

Rezension zu »Kindeswohl« von Ian McEwan

Kindeswohl

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Rezension vom 14.02.2015
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Eine Frage des Prinzips

Fiona Maye, 59, hat's nicht leicht, aber weit gebracht. Sie ist Richterin am High Court of Justice, Groß­britanniens höchstem Zivilgericht, und zwar in dessen Fa­mi­ly Division, der Kammer für Familienrecht. Ihre Kollegen schätzen ihre Kom­pe­tenz und bewundern den schnörkellos klaren, knappen Duktus ihrer Ver­hand...

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