Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Leichtes Opfer« von Roger Smith

Leichtes Opfer

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Rezension vom 04.09.2015
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Wir stehen das durch

Die Lanes haben guten Grund, sich um ihre Sicherheit zu sorgen. Kapstadt ist eine der ge­fähr­lichs­ten Städte der Welt, und der Reichtum der weißen Familie weckt Be­gehr­lich­kei­ten. Natürlich wohnen sie nicht in der Nähe der townships, sondern in New­lands, einem exklusiven Vorort an den Südhängen des ...

Rezension zu »Die Verlobungen« von J. Courtney Sullivan

Die Verlobungen

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Rezension vom 07.07.2014
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Ewig ist nur der Wandel

»A Diamond Is Forever« – diese Weisheit, so will es scheinen, gilt schon ewig. Denn was könnte die Sehn­sucht nach dauerhafter Liebe besser symbolisieren als so ein Kohlenstoff-Kristall – uralt, steinhart, von glasklarer Schönheit, äußerst selten und äußerst teuer? Aber das Mineral ist auch schnöde Ware ...

Rezension zu »Glückliche Ehe« von Rafael Yglesias

Glückliche Ehe

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Rezension vom 10.01.2010
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Unheilbarer Krebs – ein Martyrium

»Lieferservice« – Kapitel eins des RomansDie überschrift passt gut. In luftigem Stil stellt uns der Autor die beiden Freunde vor: Bernhard Weinstein, 25, und Enrique Sabas, 21, sitzen zusammen in einer Kaffeebar. Bernhard schwärmt von Margaret Cohen, einem hübschen Mädchen mit außergewöhnlichen Qualitäten. Enrique trau...

Rezension zu »Der Kater, meine Nachbarn und ich« von Maria Ernestam

Der Kater, meine Nachbarn und ich

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Rezension vom 01.12.2012
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Jeder kehre vor seiner eigenen Tür ...

In dem Mietshaus in der Stadt, in dem Sara und Björn wohnten, gab es ständig Ärger. Jetzt haben sie die Konsequenz gezogen und sind aufs Land gezogen. Die beiden sind grundverschieden: Björn ist ein Stadtmensch, während Sara die Natur liebt und sich nun in dem verwilderten Garten des frisch renovierten alten Hauses nach Herzenslust austoben ka...

Rezension zu »Der Flüchtling« von Massimo Carlotto

Der Flüchtling

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Rezension vom 18.11.2010
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Zur falschen Zeit am falschen Ort

Massimo Carlotto schreibt zu Beginn seiner Autobiographie "Der Flüchtling" ("Il fuggiasco"), er packe sechsundneunzig Kilogramm Gerichtsakten und andere Dokumente in fünf Holzkisten und deponiere sie im Keller, um sich von seiner eigenen Vergangenheit befreien zu können. Ihr Inhalt dokumentiert achtzehn Jahre, fast die Hälfte seines Lebens. Der...

Rezension zu »Der Sohn des Knochenzählers« von Evelyn Grill

Der Sohn des Knochenzählers

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Rezension vom 03.04.2013
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Das Grauen kriecht auf klammem Grund

Im Dorf nennt man ihn den »Knochenzähler«. Seinen Namen erfahren wir erst nach mehr als der Hälfte des kompakten Kriminalromans: Franziskus heißt er. Er ist Leiter des Archäologischen Instituts. Seine langjäh­rige Arbeit hat ihm Anerkennung und den Titel »Wirklicher Hofrat« eingebracht. Besondere Verdienste hat...

Rezension zu »Öl auf Wasser« von Helon Habila

Öl auf Wasser

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Rezension vom 22.09.2012
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Paradise Lost

Verrottete Pipelines winden sich wie verendende Riesenschlangen durch die Landschaft; der Boden – schwarzer, teeriger Schlamm – wabert wie zäher Kuchenteig; hier und da wild flackernde riesige Feuerfackeln; auf dem Flusswasser stumpf schillernde Schlierenflächen, in denen ab und an Kadaver und abgetrennte Körperteile vorbeitreiben; die Dörf...

Rezension zu »Zu lieben und zu sterben« von Andrea Molesini

Zu lieben und zu sterben

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Rezension vom 11.02.2013
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Verwerfungen in Kriegszeiten

Die großbürgerliche Familie Spada bewohnt, als der 1. Weltkrieg ausbricht, eine standesgemäße Villa in Refrontolo (Veneto). Es ist eine weltoffene, aufgeklärte, aber auch kuriose Sippe. An ihrer Spitze - hierarchisch nicht weniger als hinsichtlich ihrer Spleens - stehen die Großeltern Guglielmo und Nancy. Patriarch Guglielmo ist ein scharfsic...

Rezension zu »La terra del sacerdote« von Paolo Piccirillo

La terra del sacerdote

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Rezension vom 25.05.2014
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Den Armen der Krake entkommen

Im Morast eines verdreckten Käfigs vegetiert eine junge Frau in Lumpen, um sie herum Hühner, Gänse, Kaninchen. Seit drei Jahren wird Flori schon fest­ge­hal­ten an diesem unwürdigen, tristen Ort fern der Zivi­lisation. Gigino und seine Frau, die beiden mitleidlosen Alten im Haus, müssten verhungern, be­kä­men sie nicht eine monatliche Z...

Rezension zu »Der ehrliche Dieb« von Andrea Camilleri

Der ehrliche Dieb

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Rezension vom 19.10.2015
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Zeitreise in Montalbanos junge Jahre

Der neueste »Montalbano« fällt in mehrfacher Hinsicht aus dem Rahmen. Der deutsche Titel lässt nicht erkennen, dass es sich nicht etwa um den 23. Band der Montalbano-Krimi­nal­roman­serie handelt, sondern um eine Sammlung von Erzählungen, die an die erfolgreiche italienische TV-Serie »Il giovane Montalbano« (deutsch: »Der junge Montalban...

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