Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Fremde Treue« von William McIlvanney

Fremde Treue

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Rezension vom 13.12.2015
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Die Verbrechen hinter den Verbrechen

Seine Kollegen in der Crime Squad von Glasgow be­zeich­nen De­tective In­spector Jack Laidlaw als »eigen­brötle­risch«. Tat­säch­lich ist er ein Idea­list, ein Phi­lo­soph, ein ewig Zwei­feln­der, ein viel zu Guter. Ihn be­lastet das Ge­fühl, »den Fal­schen zu dien...

Leseeindruck zu »In weißer Stille« von Inge Löhnig

In weißer Stille

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Leseeindruck vom 21.12.2009
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Die heile Welt täuscht ...

Die Leseprobe umfasst drei Handlungsstränge: Im Prolog sitzt ein sensibler Junge unter der Kellerstiege. Er ist dort nicht gefangen; er darf den Raum verlassen – wenn er die richtige Entscheidung trifft. Aber welche ist das? Da er kein Held ist, leidet er lieber Hunger und Durst. Schließlich wagt er den Aufstieg und trifft auf eine ihn...

Leseeindruck zu »Böse Dinge geschehen« von Harry Dolan

Böse Dinge geschehen

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Leseeindruck vom 20.09.2010
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Lügen, nichts als Lügen

David Loogan sitzt an einem nieseligen Tag im Café. Auf dem benachbarten Tisch liegt eine Ausgabe der Zeitung "Gay Streets". Eine darin veröffentlichte Geschichte über einen unschuldigen Mann, dem von einer wunderschönen Frau ein Mord angehängt wird, inspiriert Loogan zu einer eigenen Story über einen Killer, der sich auf Parkplätzen f...

Rezension zu »Die dunkle Treppe« von Helen FitzGerald

Die dunkle Treppe

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Rezension vom 28.10.2013
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Die da oben – die da unten

Nun hat Bronny den Bluttest endlich machen lassen. Doch das Ergebnis will sie gar nicht erst erfahren. Die Chancen stehen nicht besser als fifty-fifty. Ihre Mutter wurde nur vierzig Jahre alt, da starb sie an der Hun­tington-Krankheit. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie das tödliche Gen an eines ihrer Kinder vererbt haben. Bronnys große Sch...

Rezension zu »24 x Charles Dickens für den Advent« von  arsEdition [Hrsg.]

24 x Charles Dickens für den Advent

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Rezension vom 30.10.2017
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Bittersüße Erzählungen, hübsch verpackt

Seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts schon steigern Advents­kalender die Vorfreude auf das bevor­stehende Fest und struktu­rieren die Wartezeit, indem das Kind täglich eins von vierund­zwanzig Fenster­chen eines Wand­bildes öffnen und sich über die Über­raschung dahinter freuen darf. Das waren anfangs bunte Bildchen (Engel, Tannen­ba...

Leseeindruck zu »Wunder geschehen morgen« von Louise Candlish

Wunder geschehen morgen

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Leseeindruck vom 24.08.2011
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Glück im Leben will hart erkämpft sein

Ginny und Adam haben gerade ihr Ferienquartier bezogen – ein kleines Bootshaus direkt am Lago d'Orta. Aber Ginny ist in schlechter körperlicher Verfassung, hat keinen Blick für die Schönheit der Landschaft, sucht keine Unterhaltung mit ihrem Mann. Dabei hatte Adam sich so viel Mühe gegeben, diesen ruhigen und weniger bekannten Ort in der Näh...

Rezension zu »Interview mit einem Mörder« von Bernhard Aichner

Interview mit einem Mörder

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Rezension vom 01.11.2016
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Augenzeuge oder Psychopath?

Ein abgehalfterter Fußballstar, ein verhinderter Klavier­virtuose, ein fideler Priester und ein besinn­licher Toten­gräber in der zweiten Generation sind die vier Haupt­personen im vierten Band der beliebten Max-Broll-Reihe des Inns­brucker Autors Bernhard Aichner. Obwohl mehrere Personen gezielt ins Reich der Toten befö...

Rezension zu »I milanesi ammazzano al sabato« von Giorgio Scerbanenco

I milanesi ammazzano al sabato

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Rezension vom 15.12.2013
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Klassiker des italienischen Kriminalromans

Giorgio Scerbanencos Vater war Ukrainer, seine Mut­ter Italienerin. Er wurde 1911 in Kiew geboren, zog aber 1927 mit der Mutter nach Mailand. Im Ita­lie­ni­schen fühlte er sich immer zu Hause. Nach dem Tod der Mutter 1929 schlug er sich mit den un­ter­schied­lich­sten Gelegenheitsarbeiten durch, aber über den Journalismus fand er schließ...

Rezension zu »Die Botschaft der verborgenen Bilder« von Andrea Camilleri

Die Botschaft der verborgenen Bilder

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Rezension vom 09.03.2023
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Lob der Besonnenheit

Vier Schwerpunkte hat dieser Montalbano-Krimi, und jeder trägt zum Gelingen des Ganzen sein Quantum an Spannung, kluger Unter­haltung und Nach­denk­lich­keit bei. Als erstes lockt der Autor mit einer nostalgischen Vor­stel­lung: Wie mag das Leben in Vigàta vor sechzig Jahren ausge­sehen haben? Den Anlass liefert ein italie­nisch-schwedi­...

Rezension zu »Der dunkle Ritter: Lojacono ermittelt in Neapel« von Maurizio de Giovanni

Der dunkle Ritter: Lojacono ermittelt in Neapel

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Rezension vom 12.03.2017
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Kleine und große Helden

In Italien ist Maurizio de Giovannis Krimi-Reihe über das ungewöhnliche neapo­litani­sche Kommis­sariat Pizzo­falcone bereits auf sechs Bände ange­wachsen. Sie fanden großen Anklang bei den Lesern im In- und Ausland und wurden für das Fern­sehen verfilmt (im Frühjahr 2017 auf RAI erstmals ausge­strahlt). Ihr Erfolg beruht wohl nicht zu...

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