Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Zwölf mal Polt« von Alfred Komarek

Zwölf mal Polt

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Rezension vom 25.03.2011
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Sprache: de · Herkunft: at

Ein Schuss reicht fürs Leben

"Zwölf mal Polt" ist eine Kollektion kleiner Kurzgeschichten um Simon Polt, den Gendarmerieinspektor und späteren Ruheständler, jetzt verheiratet und Vater vierjähriger Zwillinge. Ganz naheliegend beginnt die Sammlung mit Polts erstem Arbeitstag, und das ist "Der Anfang vom Ende". Die verständliche Nervosität des Berufsanfängers nimmt ihm Fr...

Rezension zu »Das Leuchten in der Ferne« von Linus Reichlin

Das Leuchten in der Ferne

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Rezension vom 27.02.2014
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Sprache: de · Herkunft: de

Bei den Gotteskriegern

Moritz Martens ist nichts mehr fremd in dieser Welt. Sudan, Bosnien, Ruanda, Af­gha­nis­tan – aus allen Krisenregionen hat er berichtet. Er sprach mit »Hutu-Bur­schen«, deren Gesichter weder »Hass« noch »Freude am Töten« aus­drück­ten, sondern Erschöpfung von den »Anstrengun...

Rezension zu »Schweig!« von Judith Merchant

Schweig!

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Rezension vom 15.11.2021
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Sprache: de · Herkunft: de

Vergiss Weihnachten, liebste Schwester

Kann das wichtigste Familienfest schlechthin, bei dem besinn­liches Feiern, fröhliche Gemein­samkeit, gelebtes Harmonie­streben und Freude über Schenken und Beschenkt­werden im Mittel­punkt stehen, Hinter­grund eines bitteren Psycho­thrillers sein? Der deutschen Autorin Judith Merchant (1976 in Bonn geboren) ist diese disparate Mixtur gut ...

Rezension zu »Kühn hat Ärger« von Jan Weiler

Kühn hat Ärger

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Rezension vom 22.06.2018
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Sprache: de · Herkunft: de

Eine Krimi-Farce

Was ist das Leben schon anderes als eine Abfolge mühseliger Wechseljahre? Und kaum ein Autor hat wie Jan Weiler die Gabe, das, was die Betrof­fenen und ihre Lieben tapfer durch­stehen, so witzig zu präsen­tieren, dass Schicksals­genos­sen gleich­zeitig kichern und weinen über das, was sie doch selbst durch­leiden, früher erlebt oder noch...

Leseeindruck zu »Das Buch der Lügen« von Brad Meltzer

Das Buch der Lügen

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Leseeindruck vom 31.08.2009
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Sprache: de · Herkunft: us

Welche Waffe tötete Abel?

Die Frage nach dem Tatwerkzeug, das Kain benutzte, um seinen Bruder Abel zu töten, habe ich mir noch nie gestellt. Sie zum Plot eines Romans zu verarbeiten scheint mir eine originelle, reizvolle, aber natürlich auch kauzige Idee, denn bei etwas so Ungeheuerlichem wie Brudermord ist die Tatwaffe ja wohl das allerunwichtigste Problem ... Die Lesepr...

Leseeindruck zu »Apocalypsia« von Andreas Izquierdo

Apocalypsia

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Leseeindruck vom 08.08.2010
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Sprache: de · Herkunft: de

Ich wünscht', ich wär' ein Engelein ...

"Alles hat seine Zeit, doch ihre Zeit war noch nicht gekommen." Eine Frau will ihrem Leben ein Ende machen, doch während sie von den Klippen springt, umfasst sie ein durchscheinendes Wesen. Es wiegt sie liebevoll in seinen Armen, legt sie auf festem Boden ab. Danach verliert sie das Bewusstsein.In einem Krankenhaus liegt die immer noch abwesende Se...

Rezension zu »Un bel sogno d'amore« von Andrea Vitali

Un bel sogno d'amore

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Rezension vom 14.10.2013
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Sprache: it · Herkunft: it

Räuber und Gendarm

Ach, auf welches Pferd soll sie nur setzen, die aufgeweckte Adelaide Pizzi? Im Rennen sind Alfredo Denti und Ernesto Tagliaferri (genannt »il Taglia«), und beide sind weit entfernt vom Ideal eines Mannes, dem eine junge Frau ihre Gunst schenken möchte. Ernesto sieht besser aus und ist der kessere der beiden. Er hat ihr sogar schon einmal einen K...

Rezension zu »Vortreffliche Frauen« von Barbara Pym

Vortreffliche Frauen

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Rezension vom 16.09.2019
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Sprache: de · Herkunft: gb

Jetzt reicht’s

Mildred Lathbury ist nicht nur eine »vortreffliche Frau«, sondern – zumindest in ihrer Zeit, den späten Vierziger­jahren – vielleicht sogar eine ideale Partnerin. Sie ist ver­ständnis­voll, geduldig, zurück­haltend, fleißig, hilfsbereit und beherrscht. Trotzdem ist sie mit ihren über dreißig Lebens­jahren noch immer ungebunden und ...

Rezension zu »Giochi criminali« von Giancarlo de Cataldo, Maurizio de Giovanni, Diego de Silva, Carlo Lucarelli

Giochi criminali

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Rezension vom 12.05.2014
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Sprache: it · Herkunft: it

Neues Spiel, neues Vergnügen

Jeder kennt sie, und – schlimmer noch – sie kennt jeden, und das in- und aus­wen­dig. Denn Emma Blasi ist professoressa di Lettere classiche in pen­sio­ne. Und vor ihrer cattedra del liceo di Tricase zitterte irgend­wann einmal ein jeder, der heute in der Gegend etwas zu sagen hat, ob auf der einen oder der anderen Seite des Gesetzes oder ...

Leseeindruck zu »Ein Winter mit Baudelaire« von Harold Cobert

Ein Winter mit Baudelaire

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Leseeindruck vom 28.06.2010
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Sprache: de · Herkunft: fr

Scheidungszeit bringt Herzeleid

Melancholisch, poetisch beginnt die Leseprobe. Es ist ein Sonntagabend im Mai. Man bummelt durch einen Vorort von Paris und nimmt aus den geöffneten Fenstern die unterschiedlichsten Geräusche wahr. Das eine oder andere hebt sich klarer aus dieser Kakophonie hervor - uns interessiert vor allem die "Stimme von Philippe, der auf der Bettkante seiner T...

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