Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Sterbenswort« von Siegfried Langer

Sterbenswort

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Rezension vom 19.08.2012
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Ausgehebelte Realität

Erik ist tot! – Erik lebt! Für Dr. Kathrin Voss, eine rationale Frau, kann nur eine dieser beiden Hypothesen zutreffen. Sie war damals schließlich mit dabei, als sie zu zweit Eriks leblosen Körper zur Warschauer Brücke schleiften und ihn über die Brüstung auf die Geleise der Berliner S-Bahn hievten. Mit eigenen Augen hat sie gesehen, wie di...

Leseeindruck zu »Die russische Herzogin« von Petra Durst-Benning

Die russische Herzogin

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Leseeindruck vom 08.08.2010
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Sprache: de · Herkunft: de

Liebe und Vertrauen: ein guter Nhrboden der Erziehung

Die neunjhrige Wera, Nichte des russischen Zaren Nikolaus, macht ihren Eltern groe Sorgen. Sie glauben, das Kind sei mehr als nur temperamentvoll, sondern gar unhaltbar bse. Rat suchen sie bei rzten. Die Unterbringung in einem Irrenhaus wrde dem Ansehen der Romanovs schaden und kommt natrlich nicht in Frage. Schn, dass es noch die Patentante...

Rezension zu »Die weiße Straße« von Edmund De Waal

Die weiße Straße

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Rezension vom 30.12.2016
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Berge aus Porzellan

Edmund de Waal, geboren 1964 in Nottingham, ist Professor, Autor und Keramiker. Sein 2010 erschie­nenes litera­risches Erstlings­werk »The Hare with the Amber Eyes« (dt.: »Der Hase mit den Bern­stein­augen«, 2011) [› Rezension], die sehr persönliche Geschichte seiner jüdischen Familie und ihrer N...

Rezension zu »Das Nest der Schlangen« von Andrea Camilleri

Das Nest der Schlangen

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Rezension vom 09.02.2019
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Doppelmord an einem Scheusal

Was für ein Mensch war Cosimo Barletta wirklich? Der Witwer, Vater zweier erwachsener Kinder, ging täglich seiner Arbeit nach, ließ sich nichts zu Schulden kommen und fiel nicht unangenehm auf. Nun ist er tot, und es stellt sich heraus, dass er eine sorgsam verborgene zweite Existenz geführt hatte: als skrupel­loser Geschäfte­macher und Kred...

Rezension zu »Un bel sogno d'amore« von Andrea Vitali

Un bel sogno d'amore

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Rezension vom 14.10.2013
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Räuber und Gendarm

Ach, auf welches Pferd soll sie nur setzen, die aufgeweckte Adelaide Pizzi? Im Rennen sind Alfredo Denti und Ernesto Tagliaferri (genannt »il Taglia«), und beide sind weit entfernt vom Ideal eines Mannes, dem eine junge Frau ihre Gunst schenken möchte. Ernesto sieht besser aus und ist der kessere der beiden. Er hat ihr sogar schon einmal einen K...

Rezension zu »La ruga del cretino« von Andrea Vitali

La ruga del cretino

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Rezension vom 04.05.2015
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Gelegenheiten beim Schopfe gefasst

Villa Alba ist die Chance ihres Lebens. La Serpe, die resolute Küsterin im san­tu­a­ri­o di Lezzeno, möchte dringend auch ihre dritte Tochter Birce als Dienst­mäd­chen unterbringen, aber das Mädel ist arg schlicht, plump und verstockt. Der Herr Pfarrer hat sie der feinen signora Giuditta Car­va­sa­na empfohlen, doch wird die das unbeda...

Rezension zu »Tomatenrot« von Daniel Woodrell

Tomatenrot

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Rezension vom 17.03.2016
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Bleibt bloß, wo ihr seid

Schade – wenn du in den Ozarks geboren wur­dest, hast du Pech gehabt. Die riesige hügelige Hoch­plateau­region im länd­li­chen Mitt­leren Westen der USA, die weite Teile der Bun­des­staaten Mis­souri und Ar­kansas aus­ma­chen und sich bis nach Okla­homa und Kansas erstrecken, ist eine sehr...

Rezension zu »Schwarze Seelen« von Gioacchino Criaco

Schwarze Seelen

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Rezension vom 20.07.2016
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Um die Zukunft betrogen

Dunkel sind die wilden Bergregionen des kalabrischen Aspromonte. Im äußersten Süden des italie­nischen Stiefels, zwischen den Städten Catan­zaro und Reggio Calabria, dem Tyrrhe­nischen und dem Ionischen Meer erhebt sich dieser Gebirgs­zug bis auf fast zwei­tausend Meter Höhe. Die Natur ist in einem ausge­dehnten National­park unter Schu...

Rezension zu »Was wir nicht wussten« von TaraShea Nesbit

Was wir nicht wussten

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Rezension vom 15.02.2016
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Trivialitäten aus der Werkstatt des Todes

Wir ziehen in den Südwesten! Diese Botschaft brachten im Sommer 1943 etwa zwei Dutzend ameri­ka­nische Ange­stellte mit nach Hause. Der Umzug war vom Arbeit­geber ange­ordnet – der US-Regie­rung. Die Männer waren hoch­quali­fizierte und spezia­lisierte Wissen­schaftler, ihr Auftrag ambi­tioniert, ...

Rezension zu »Der Weg der Töchter« von Yejide Kilanko

Der Weg der Töchter

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Rezension vom 14.07.2014
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Das Böse unter dem eigenen Dach

Morayo ist fünf Jahre alt, als ihre Schwester Eniayo geboren wird. Warum sieht sie nur so anders aus als sie selbst – ganz weiß mit rosa Augen? Was tuscheln die Nachbarsfrauen über ihre Mutter? Mummys Er­klärungen, das Baby sei ein afin und sein un­ge­wöhn­li­ches äußeres liege nur an einem rezessiven Gen,...

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