Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Verdächtige Geliebte« von Keigo Higashino

Verdächtige Geliebte

von


Rezension vom 28.12.2013
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: jp

Mord und Mathematik

»Mich wirst du nie los«, prophezeit Shinji Togashi seiner Ex-Frau Yasuko. Er irrt, denn schon wenige Mi­nuten später ist er tot. Um den gewalttätigen Schuft abzuschütteln, hat Yasuko schon mehrmals Wohnung und Job gewechselt. Jetzt verkauft sie Mitnahme-Menüs in einem »Benten-tei«-Imbissladen und wähnt sich vor Toga...

Rezension zu »Hemmersmoor« von Stefan Kiesbye

Hemmersmoor

von


Rezension vom 26.03.2011
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Oh schaurig ist's im Hemmersmoor ...

Auf dem Cover ragen schlanke, kahle Baumstämme in die Höhe, rechts versteckt sich eine einsame kleine Tanne, alles ist in fahlem Graubraun gehalten; nur von ganz weit hinten in der Mitte leuchtet ein greller Scheinwerferstrahl in den Wald herein, ohne dass er wirklich Klarheit schaffen könnte ... Dieses trostlose Bild stimmt den Leser auf einen ...

Rezension zu »Der Seher des Pharao« von Pauline Gedge

Der Seher des Pharao

von


Rezension vom 24.09.2009
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Zu wenig Spannung – zu viel Philosophie

Ägypten zur Zeit Thutmosis III.: Der vierjährige Huy, Sohn einfacher Bauern, darf die Tempelschule in Iunu besuchen, um Schreiben und Lesen zu lernen. Sein reicher Onkel Ker übernimmt großzügig die Kosten. Über sein anfängliches Heimweh kommt er schnell hinweg, da er Thutmosis, Sohn des Fürsten Nacht als vertrauensvollen guten Freund kennen...

Rezension zu »Niemand weiß, wie spät es ist« von René Freund

Niemand weiß, wie spät es ist

von


Rezension vom 13.03.2017
noch unbewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: at

Die Asche meines Vaters

Klaus Weilheim wusste, dass der Leberkrebs ihm nicht mehr viel Lebens­zeit vergönnen würde. Für seine Tochter Nora aber kam sein Tod mit 75 Jahren über­raschend. Die Journa­listin, 35, wusste ohnehin nicht viel über ihren verwit­weten Vater. Egal, als Einzel­kind würde sie Universal­erbin seines statt­lichen Vermö...

Rezension zu »Jack Taylor und der verlorene Sohn« von Ken Bruen

Jack Taylor und der verlorene Sohn

von


Rezension vom 25.06.2011
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Sprache: de · Herkunft: ie

In ainm an Athair ...

Jack Taylor, dem Protagonisten der Krimireihe des irischen Autors Ken Bruen, hat das Leben bisher arg zugesetzt. Dies und seine irische Seele prägen seinen Charakter, seine Verhaltensweisen, seine Emotionen. In der Vergangenheit war er von Dämonen besessen, ertränkte sich in Alkohol, hatte ständig eine "Lulle" zwischen den Zähnen, und so manch...

Rezension zu »Il cuore selvatico del ginepro« von Vanessa Roggeri

Il cuore selvatico del ginepro

von


Rezension vom 10.01.2014
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Die Hexe in der Nuraghe

Severino schafft es einfach nicht, den Säugling zu erschlagen, wie es ihm Großvater Efisio aufgetragen hat. Im entscheidenden Moment wird er schwach und lässt den schweren Steinbrocken zu Boden sinken. Der eiskalte Novemberregen wird dem Leben seines Neugeborenen schon ein Ende machen. Dabei hatte tzia Mercede, die Hebamme, die beiden Männer ei...

Rezension zu »Bauernfänger« von Joachim Rangnick

Bauernfänger

von


Rezension vom 23.06.2011
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Sprache: de · Herkunft: de

Das Allgäu - ein Hort der Wirtschaftskriminalität?

Der Fotograf und Journalist Robert Walcher hat ein marodes Bauernhaus im Allgäu erstanden und renoviert. Schnell lebt er sich im Dorf ein. Regelmäßig kauft er bei der 90-jährigen Frau Zehner ein, deren Tante-Emma-Laden eine museale Sehenswürdigkeit und gleichzeitig der Umschlagplatz der aktuellsten Klatsch- und Tratschgeschichten ist. Bei...

Rezension zu »Der Freund« von Sigrid Nunez

Der Freund

von


Rezension vom 10.03.2020
18 x als hilfreich bewertet · mit 2 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: us

In Trauer und Liebe verbunden

Namen fallen unendlich viele in diesem Roman, nur zwei nicht: der der Ich-Erzäh­lerin und der ihres verstor­benen Freundes. Die anonym bleibende Schrift­stellerin verfasst eine Art Trauer­buch an und für einen Lite­ratur­dozen­ten, der sich das Leben genommen hat. Was sie schreibt, ist teils Gespräch (notge­drungen mono­logisch), teils ...

Rezension zu »Kleine Feste« von Michele Serra

Kleine Feste

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Rezension vom 07.07.2016
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Mal mir einen Frosch!

Kurzgeschichten mag man oder nicht. Sie sind eben ›nur‹ literarische Pralinen – ein rascher Reiz, ein kurzer Genuss, schnell konsumiert, von der nächsten überlagert, verdrängt, vergessen, zu winzig, um prägenden Eindruck zu hinter­lassen. Doch die Begrenzt­heit ist ihre Stärke. Erfunden, um mit dem Boom des ameri­kani­schen Zeit­sch...

Rezension zu »Heimliche Versuchung: Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall« von Donna Leon

Heimliche Versuchung: Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall

von


Rezension vom 06.08.2018
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Melancholie in Venedig

Auch in der »Serenissima«, der (selbst ernannt) heitersten aller Städte, wird es einmal Herbst. Im November, wenn sich Nebel­bänke über der Lagune ausbreiten, Markus­platz und Canale Grande in fahlerem Licht erscheinen, lassen die Touristen­ströme nach, es wird stiller in den Gassen, wo nachts wieder Einsam­keit zu finden ist. Die Einheim...

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