Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Starters« von Lissa Price

Starters

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Rezension vom 20.06.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

Ich vermiete meine Jugend

Alt werden ist noch nie beliebt gewesen und auch beim hohen Stand der heutigen medizinischen Kunst nicht attraktiv. Ewige Jugend – das wäre doch erst das richtige Leben! Etliche literarische Vorbilder gibt es schon, von Peter Pan und Dorian Grey bis zum Highlander Connor MacLeod. Unsere Realität ist von diesem Traum noch weit entfernt, doch tre...

Rezension zu »Stromschnellen« von Bonnie Jo Campbell

Stromschnellen

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Rezension vom 28.07.2013
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Der ewig gute Westen

Kalamazoo ist nicht nowhere. Jahrhunderte vor dem weißen Mann lebten hier im südwestlichen Michigan schon Stämme der Hopewell-Kultur, später dann die Pottawatomi, aus deren Sprache wohl der Name stammt. Ob Menschen und Zeiten damals besser waren als die, seit die Europäer das Land einnahmen, sei dahingestellt. Aber es sind jene Zeiten, di...

Rezension zu »Das Leben einer anderen« von Joyce Maynard

Das Leben einer anderen

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Rezension vom 28.12.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

Der Geschmack von Erdbeeren

Ein echter Frauenroman, in den man eintaucht und nicht eher wieder Luft holen kann, bis man auf der letzten Seite angekommen ist - um verwundert festzustellen, wie die Zeit verronnen ist und dass man die Dinge des Alltags fast vergessen hätte. Dabei empfand ich "Das Leben einer anderen" anfangs als einfach gestrickte, leicht durchschaubare Schnulz...

Rezension zu »Der dritte Berg« von J.F. Dam

Der dritte Berg

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Rezension vom 11.01.2014
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Das Lachen der Geister

Die drei männlichen Leichen sind unversehrt, aber »nackt« und »aufgebläht«; »das quellende Fleisch« lässt sie aussehen wie »blutleere Gespenster«, denn von ihren Gesichtszügen sind nur wenige Furchen verblie­ben, »als hätten die Män­ner nicht glauben kön­nen, dass ein allenfal...

Rezension zu »Ein letzter Sommer in Méjean« von Cay Rademacher

Ein letzter Sommer in Méjean

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Rezension vom 11.09.2019
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Sprache: de · Herkunft: de

Ein slow-food-Krimi

An einem Tag im Sommer 2014 erhalten fünf Personen eine brief­liche Auf­forde­rung, umgehend nach Süd­frank­reich zu reisen. Die ohne Nennung des Absenders versandten, aber indivi­duell an­sprechen­den Bot­schaften sind mit einer derart unwider­steh­lichen Sogkraft formuliert, dass alle Empfänger, obgleich jede/r von ihnen mitten im L...

Rezension zu »Alles was ich dir geben will« von Dolores Redondo

Alles was ich dir geben will

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Rezension vom 16.08.2019
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Sprache: de · Herkunft: es

Ein schweres Erbe

Die spanische Schriftstellerin Dolores Redondo Meira (geboren 1969 in Donostia-San Sebastián) eroberte 2013/2014 mit ihrer Baztán-Krimireihe die spanischen Best­seller­listen. 2016 gewann ihr Krimi »Todo esto te daré« , den sie unter dem Pseudonym Jim Hawkins und dem falschen Titel »Die Sonne von Theben« als Manuskript zum Wettbewerb einge...

Rezension zu »Sarah Jane« von James Sallis

Sarah Jane

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Rezension vom 29.10.2021
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Sprache: de · Herkunft: us

Leben in Schneekugeln

Sarah Jane Pullman ist schon als Kind eine ungewöhn­liche, selbstbe­wusste Persönlich­keit, die weiß, was sie will. Mit sieben notiert sie in einem College­block, was sie so alles erlebt und beob­achtet. Ihr Daddy nennt sie »Pretty«, »aber ich bin nicht hübsch«, entgegnet sie trocken. »Schön­heit ist oberfläch­lich«, versi­chert...

Rezension zu »Tod in der Atacama« von Roberto Ampuero

Tod in der Atacama

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Rezension vom 08.10.2013
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Sprache: de · Herkunft: cl

Wasser in der Wüste

Cayetano Brulé ist der Protagonist dieses gelungenen Krimis, der an einem für uns reizvoll-exotischen Schauplatz angesiedelt ist. Dass Señor Brulé ein Ge­nuss­mensch ist, verrät schon sein rundes Bäuchlein; Pancho-Villa-Bart und Lucky Strikes unterstützen die Einschätzung. Er wurde etwa fünfzig Jahre vor Hand­lungs­beginn in Havanna ge...

Rezension zu »Niemand weiß, wie spät es ist« von René Freund

Niemand weiß, wie spät es ist

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Rezension vom 13.03.2017
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Sprache: de · Herkunft: at

Die Asche meines Vaters

Klaus Weilheim wusste, dass der Leberkrebs ihm nicht mehr viel Lebens­zeit vergönnen würde. Für seine Tochter Nora aber kam sein Tod mit 75 Jahren über­raschend. Die Journa­listin, 35, wusste ohnehin nicht viel über ihren verwit­weten Vater. Egal, als Einzel­kind würde sie Universal­erbin seines statt­lichen Vermö...

Rezension zu »Il pittore« von Gino Marchitelli

Il pittore

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Rezension vom 16.06.2014
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Sprache: it · Herkunft: it

Täter und Opfer im Salento

Clicca qui per la versione italiana di questa recensione. Wie idyllisch dieser Roman beginnt! Das haben wir Touristen doch alle in bes­ter Erinnerung: Der Feri­en­jet gleitet im Landeanflug auf Bari oder Brindisi über »lo spettacolo della costa«; gleich nach der Lan­dung um­fängt uns der war­me Wind des Salento, wir holen den Mietwagen ab...

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