Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Wolkentöchter« von Xue Xinran

Wolkentöchter

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Rezension vom 28.06.2012
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Ich möchte eine Tochter sein

Schon bevor mein Mann und ich im Herbst China bereisten, hatten wir von der Ein-Kind-Politik (gemäß Beschluss des Nationalen Volkskongresses vom 1. September 2002) gehört und gelesen. Beim Anblick der hübsch gekleideten Einzelkinder (viele davon kleine Prinzessinnen und Prinzen), die uns in Schulklassen oder an Großmutters Hand begeg...

Rezension zu »Stanno tutti bene tranne me« von Luisa Brancaccio

Stanno tutti bene tranne me

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Rezension vom 09.11.2013
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Innenansichten – die Frau an seiner Seite

Wie kommt es nur, dass Margherita nicht glücklich ist? Ein jeder schätzt die elegante, attraktive Dame von 44 Jahren. Sie ist körperlich gesund; ihr Mann (46) ist ein angesehener Herzchirurg und ein guter Ehe­mann, ihre drei Söhne (18, 19, 20) sind junge Prinzen wie aus dem Bilderbuch: blond, sportlich, streb­sam. »Un modello di famiglia nor...

Rezension zu »Die Nacht von Rom« von Giancarlo de Cataldo und Carlo Bonini

Die Nacht von Rom

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Rezension vom 20.11.2016
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Das dunkle Jahr der Barmherzigkeit

Am heutigen Sonntag (20. November 2016) geht ein »Heiliges Jahr« zu Ende. Die ganze Welt horchte auf, als Papst Franzis­kus es im März 2015 völlig uner­wartet ankün­digte, denn planmäßig wäre wohl erst ab 2025 wieder mit einem annus sanctus zu rechnen gewesen. »Das ist die Zeit der Barm­herzig­keit. Es ist wichtig, dass die Gläubigen...

Rezension zu »Schwestern« von Marcello Fois

Schwestern

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Rezension vom 11.09.2015
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Getrennte Wege, geteilte Orte

Ernesto Cappello ist verstorben. Er hinterlässt zwei Töchter, die Zwillinge Ales­sand­ra und Ma­ri­nel­la. Um genau zu sein, hat er sie schon ›hin­ter­las­sen‹, als er sich vor vierzig Jahren auf und davon machte, ohne Angabe von Gründen. Da waren die beiden Mäd­chen acht, eine von ihnen tod­...

Rezension zu »Falsche Bilder, Echtes Geld« von Stefan/Tobias Koldehoff/Timm

Falsche Bilder, Echtes Geld

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Rezension vom 31.12.2012
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Investigativer Journalismus: der Fall Beltracchi

Ein bisschen Häme kommt schon auf, wenn man "Falsche Bilder, Echtes Geld" der beiden Jour­na­listen Stefan Kolde­hoff und Tobias Timm ge­lesen hat. Denn im größ­ten Fäl­scher­skan­dal auf dem Kunst­markt der Nach­kriegs­zeit wur­den die Super­reichen ab­ge­zockt. Hat es ihnen spür­bar weh getan? Wohl kaum. Nach land­läu­fi­...

Rezension zu »L'estremo delle cose« von Giorgio Todde

L'estremo delle cose

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Rezension vom 21.08.2011
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»Attenzione ai simboli, Dehonis«!

Efisio Marini (1835 in Cagliari geboren und 1900 in Neapel gestorben) hat eine geheimnisvolle Kunst bis zur Perfektion entwickelt, nämlich Leichen so aufzubereiten, dass sie schön wie Marmorstatuen aussehen - und in diesem Zustand verbleiben (pietrificazione). Er vermochte diesen Prozess sogar reversibel zu gestalten, so dass die wieder "weich" g...

Rezension zu »Maria, Mord und Mandelplätzchen« von Michelle Stöger

Maria, Mord und Mandelplätzchen

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Rezension vom 07.11.2011
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Oh du mörderische Weihnachtszeit!

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit bringt der Knaur-Verlag ein Taschenbuch mit 24 Krimikurzgeschichten der namhaftesten deutschen Autorinnen und Autoren, darunter Gisa Pauly (deren Krimi "Inselzirkus" auf der Spiegel-Bestsellerliste stand) und mehreren Friedrich-Glauser-Preisträger, wie z.B.: Zoë Beck (2010 für ihre Krimikurzgeschichte "Draußen"...

Rezension zu »Sarah Jane« von James Sallis

Sarah Jane

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Rezension vom 29.10.2021
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Leben in Schneekugeln

Sarah Jane Pullman ist schon als Kind eine ungewöhn­liche, selbstbe­wusste Persönlich­keit, die weiß, was sie will. Mit sieben notiert sie in einem College­block, was sie so alles erlebt und beob­achtet. Ihr Daddy nennt sie »Pretty«, »aber ich bin nicht hübsch«, entgegnet sie trocken. »Schön­heit ist oberfläch­lich«, versi­chert...

Rezension zu »Was wir nicht wussten« von TaraShea Nesbit

Was wir nicht wussten

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Rezension vom 15.02.2016
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Trivialitäten aus der Werkstatt des Todes

Wir ziehen in den Südwesten! Diese Botschaft brachten im Sommer 1943 etwa zwei Dutzend ameri­ka­nische Ange­stellte mit nach Hause. Der Umzug war vom Arbeit­geber ange­ordnet – der US-Regie­rung. Die Männer waren hoch­quali­fizierte und spezia­lisierte Wissen­schaftler, ihr Auftrag ambi­tioniert, ...

Rezension zu »Gelyncht« von Tony Black

Gelyncht

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Rezension vom 04.08.2012
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Immer nur abwärts ...

An Gus Dury, dem Protagonisten der nach ihm benannten Krimireihe des Autors Tony Black, scheiden sich die Geister. Manche Leser werden ihn ablehnen, ja verabscheuen, andere dagegen werden den Underdog aus Edinburgh mögen oder gar zur Kultfigur machen. Nach "Geopfert" (Lesen Sie hier meine Rezension zu Tony Black: 'Geopfert') von 2011 ist nun der z...

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