Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Komm, spiel mit mir« von Paddy Richardson

Komm, spiel mit mir

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Rezension vom 26.11.2012
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Mutterpflichten

Paddy Richardsons Psychothriller "Komm, spiel mit mir" ist kein Krimi im klassischen Sinne. Weder steht der Tathergang eines Verbrechens noch die Ermittlertätigkeit eines Spezialteams noch die Motive, die Charakterisierung eines Kriminellen im Mittelpunkt. Die Autorin besitzt sogar den Mut, uns - passend zum Handlungsverlauf - mit einem Schluss zu...

Rezension zu »Konklave« von Robert Harris

Konklave

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Rezension vom 23.02.2017
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Abgeschottet

Achtzehn Millionen Besucher überfluten alljährlich den kleinsten Staat der Welt, vier Millionen davon drängen sich durch die über­wältigend reichen Kunst­samm­lungen seines Palast­komplexes und dessen Höhe­punkt, die Sixtinische Kapelle mit Michel­angelos grandiosen, in frischen Farben erstrah­lenden Fresken. Niema...

Rezension zu »Kornblumenblau« von Christian Schönemann und Jelena Volic

Kornblumenblau

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Rezension vom 24.04.2013
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Belgrad auf dem langen Weg in die Normalität

Belgrad 2004: Milena Lukin (49 und geschieden) fährt einen Lada Niva, liebt Zigarillos, weiß sich dezent intellektuell zu kleiden. Ihr Lebensgefühl drückt sie dennoch mutig in grellen Farben aus, gönnt sich schon mal einen »Ausreißer«, »einen grasgrünen, knielangen Mantel«. Aber im Moment ist sie in einem St...

Rezension zu »L'altro capo del filo« von Andrea Camilleri

L'altro capo del filo

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Rezension vom 31.07.2016
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Sprache: it · Herkunft: it

Aktuell und traditionell

Einhundert Bücher in siebenundfünfzig Jahren, nahezu zwei pro Jahr – welcher Autor hat jemals eine solch un­glaub­liche Produk­tivitäts­rate erreicht – und als Ein­und­neunzig­jähriger fortge­führt? Soeben erschien als Andrea Camilleris Opus 100 der neueste Band seines Best­seller-Abonne­ments, der Serie um den com­missario Salv...

Rezension zu »L'estremo delle cose« von Giorgio Todde

L'estremo delle cose

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Rezension vom 21.08.2011
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Sprache: it · Herkunft: it

»Attenzione ai simboli, Dehonis«!

Efisio Marini (1835 in Cagliari geboren und 1900 in Neapel gestorben) hat eine geheimnisvolle Kunst bis zur Perfektion entwickelt, nämlich Leichen so aufzubereiten, dass sie schön wie Marmorstatuen aussehen - und in diesem Zustand verbleiben (pietrificazione). Er vermochte diesen Prozess sogar reversibel zu gestalten, so dass die wieder "weich" g...

Rezension zu »L'ombra del bastone« von Mauro Corona

L'ombra del bastone

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Rezension vom 03.10.2011
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Sprache: it · Herkunft: it

Wundersame Begebenheiten in der Bergabgeschiedenheit

Mauro Coronas Roman hat eine altmodisch anmutende Rahmenhandlung wie manche Klassiker des 19. Jahrhunderts: Der Autor bekommt Besuch von einem Unbekannten, der ihm ein altes schwarzes Schulheft anvertraut, das er in seinem Haus zufällig gefunden hat. Es sind die handschriftlichen Aufzeichnungen eines Vorfahren Coronas, der kurz vor seinem bevorste...

Rezension zu »L'ora di pietra« von Margherita Oggero

L'ora di pietra

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Rezension vom 10.12.2011
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Sprache: it · Herkunft: it

Das Mädchen am Fenster

Margherita Oggero erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Dreizehnjährigen aus dem Camorra-Gürtel um Neapel, die es nach Norditalien verschlägt, wo sie in der Wohnung einer Tante eingesperrt leben muss. Was hat sie durchgemacht, dass sie in diese Falle geriet? Wie kann man so leben? Wie kommt sie damit zurecht? Die Autorin lässt das Mädc...

Rezension zu »L'ottava vibrazione« von Carlo Lucarelli

L'ottava vibrazione

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Rezension vom 25.02.2011
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Sprache: it · Herkunft: it

Exotik, Begierde, Staub, Schweiß und Blut in der italienischen Kolonie Eritrea

Carlo Lucarellis Roman »L’ottava vibrazione« schildert das Leben in Italiens afrikanischer Kolonie Eritrea im Frühjahr 1896. Der (hochproduktive) Autor entwickelt ein breites Figurenpanorama, das Kolonialbeamte, sämtliche Ränge in den Militäreinheiten, etliche Einheimische (Bedienstete, Mädchen und junge Frauen, Kämpfer) und etliche itali...

Rezension zu »L'ultima famiglia felice« von Simone Giorgi

L'ultima famiglia felice

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Rezension vom 17.05.2016
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Unter dem Mikroskop

Matteo Stella ist ein Familienvater, wie er im Buche steht. All sein Denken und Tun kreist darum, seine Frau Anna (49), Tochter Eleonora (17) und Sohn Stefano (13) glücklich und frei zu sehen. Jegliche eigene Bedürf­nisse stellt er hintan. Matteo leiten wunderbare Ideale. Er setzt auf Vernunft und Einsicht, die Kraft der Argu­mente und das Wirk...

Rezension zu »L'ultimo applauso | Der letzte Applaus« von Massimo Marano

L'ultimo applauso | Der letzte Applaus

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Rezension vom 20.03.2015
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Sprache: it · Herkunft: it

Ein Zabaione-Krimi

Literarisch ein Leichtgewicht, aber als Dessert nach dem Italienisch-Kurs genau das Richtige! Eine deutsche Opern­sän­ge­rin, Anne-Marie Hofer, macht in Rom Fu­ro­re. Ihre Stimme über­zeugt Pub­li­kum und Kritiker, ihre Weib­lich­keit lockt die Männerwelt. Von zwei Liebhabern lesen wir: Fabio Pellegrino schied vor einiger Zeit aus dem ...

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