Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Heimliche Versuchung: Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall« von Donna Leon

Heimliche Versuchung: Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall

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Rezension vom 06.08.2018
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Melancholie in Venedig

Auch in der »Serenissima«, der (selbst ernannt) heitersten aller Städte, wird es einmal Herbst. Im November, wenn sich Nebel­bänke über der Lagune ausbreiten, Markus­platz und Canale Grande in fahlerem Licht erscheinen, lassen die Touristen­ströme nach, es wird stiller in den Gassen, wo nachts wieder Einsam­keit zu finden ist. Die Einheim...

Rezension zu »Gott baut um« von Ulrich Knellwolf

Gott baut um

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Rezension vom 16.10.2013
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Per Anhalter nach Bethlehem

So fantasievoll und so überraschend variiert habe ich die Weih­nachtsg­e­schich­te noch nicht gelesen. Ulrich Knellwolf hat gleich mehrere Fassungen davon kre­iert – zwischen zwei und einem Dutzend Seiten lang – und in dem Bändchen »Gott baut um« ver­sam­melt. Sie sind heiter und besinnlich, theologisch reizvoll, inspirieren un­sere...

Rezension zu »Der bessere Mensch« von Georg Haderer

Der bessere Mensch

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Rezension vom 08.08.2011
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Nosferatus lange Finger

Nach langer Rehabilitation hat Schäfer, mit seinen 42 Jahren der jüngste Major der Wiener Kriminalpolizei, seinen Dienst wieder aufgenommen. Zwar befindet er sich noch in ambulanter therapeutischer Behandlung, aber die neuen Psychopharmaka, die seinen Dopamin- und Serotoninspiegel optimieren, wirken positiv auf ihn, und er ist voll motiviert. Die...

Rezension zu »Banditenliebe« von Massimo Carlotto

Banditenliebe

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Rezension vom 11.07.2011
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Osteuropäische Mafiaclans erobern Italien

Wahre Liebe ist das Leitmotiv, das den neuesten Roman des erfolgsverwöhnten italienischen Krimiautors Massimo Carlotto durchzieht. Im Oktober 2006 wird Sylvie, die Freundin des Ex-Knackis Beniamino Rossini, direkt von der Straße weg, aber ohne Aufsehen zu erregen, in einen Lieferwagen verfrachtet und entführt. In ihrem Auto findet man unter dem ...

Rezension zu »Zwischen zwei Nächten« von Edith Kneifl

Zwischen zwei Nächten

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Rezension vom 02.10.2011
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Zerrieben

Die erste weibliche Autorin, die mit dem begehrten Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet wurde, ist die 1954 in Wels (österreich) geborene Edith Kneifl, und sie erhielt den Preis gleich für ihren ersten Krimi "Zwischen zwei Nächten". Das war 1992. Inzwischen hat die promovierte Psychologin viele Erzählun...

Rezension zu »Familienalbum« von Penelope Lively

Familienalbum

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Rezension vom 30.12.2013
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Kommt Zeit, kommt Rat

Vor der Eheschließung schwanger: Davon spricht man in den Fünfziger Jahren nur im Flüsterton. Um der drohenden gesellschaftlichen ächtung zu entgehen, heiratet Alison lieber den Kindesvater, auch wenn Liebe oder wenigstens Lei­denschaft nur für einen kurzen Moment zwischen ihnen aufgeflammt war. Sie tei­len keinerlei Interessen, u...

Rezension zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Rezension vom 13.02.2011
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Voltagabbana – die ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi, einem alten Partisanen, die letzte Ehre zu erweisen. Liebevoll wurde er Giasér, Eismann, genannt, wenn er mit seinem Handkarren über die Straßen zockelte. In der Geg...

Rezension zu »Der Sohn des Knochenzählers« von Evelyn Grill

Der Sohn des Knochenzählers

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Rezension vom 03.04.2013
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Das Grauen kriecht auf klammem Grund

Im Dorf nennt man ihn den »Knochenzähler«. Seinen Namen erfahren wir erst nach mehr als der Hälfte des kompakten Kriminalromans: Franziskus heißt er. Er ist Leiter des Archäologischen Instituts. Seine langjäh­rige Arbeit hat ihm Anerkennung und den Titel »Wirklicher Hofrat« eingebracht. Besondere Verdienste hat...

Rezension zu »Mama Tandoori« von Ernest van der Kwast

Mama Tandoori

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Rezension vom 31.08.2018
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Die Weltmeisterin der Vergleiche

Was ist die schönste Liebeserklärung, die ein Sohn seiner Mutter widmen kann? Der Nieder­länder Ernest van der Kwast weiß es. Er hat ein Buch über sie geschrieben. Es ist äußerst unterhalt­sam, denn Veena Ahluwalia ist nicht nur eine unglaublich energische Per­sönlich­keit, sondern durch ihre Heirat mit dem Nieder­länder Theodorus Hen...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

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