Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Dreimal im Leben« von Arturo Pérez-Reverte

Dreimal im Leben

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Rezension vom 25.03.2014
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: es

Immer zu Diensten – le chevalier servant

Einen angenehmen Beruf hat Max Costa erwählt und perfektioniert. Die Grund­vor­aus­set­zun­gen verdankt er der Natur: Attraktivität, Charisma, Mu­si­ka­li­tät und Anmut; das kleine Einmaleins dazu hat ihm ein adli­ger Kamerad sieben Jahre zuvor beigebracht: kul­ti­vier­tes Benehmen, Tanzschritt...

Rezension zu »Die Betäubung« von Anna Enquist

Die Betäubung

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Rezension vom 03.01.2014
9 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: nl

Der Sinn der Schmerzen

Nach dem Tod seiner krebskranken Frau Hanna findet der Psychotherapeut Drik de Jong (50) nur schwer in sein normales Alltagsleben zurück. Im Sprech­zim­mer in seinem Wohnhaus ist er von Erinnerungen um­geben und kann ihnen kaum entfliehen. Seine jüngere Schwester Suzan (46) scheint da­ge­gen recht routi­niert und ohne seel...

Rezension zu »Kanada« von Richard Ford

Kanada

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Rezension vom 22.07.2013
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Dilettierende Weichensteller

Als Dell Parsons mit sechsundsechzig Jahren zurückblickt auf sein Leben, hat er dessen Struktur durch­schaut. Sein Weg führte den Jugendlichen aus Great Falls, Montana, binnen weniger turbulenter Jahre auf verschlungenen und dramatischen Wegen ins benachbarte Kanada – das ›bessere Amerika‹ –, wo er studier­te, he...

Rezension zu »Solar« von Ian McEwan

Solar

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Rezension vom 31.12.2010
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Sprache: de · Herkunft: gb

Auch ein Nobelpreisträger muss mal pinkeln

Michael Beard ist jetzt 53. Viele Jahre ist es her, dass er sich mit Einsteins Photovoltaik auseinandergesetzt hat. Das Ergebnis war das Beard-Einstein-Theorem, eine Glanzleistung, welche ihm den Nobelpreis in Physik einbrachte. Diese Ehrung verselbstständigte sich dann: Man verlieh ihm eine Ehrenprofessur, und Institute bewarben sich, seinen Name...

Rezension zu »Das Haus des Windes« von Louise Erdrich

Das Haus des Windes

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Rezension vom 20.11.2014
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Sprache: de · Herkunft: us

Welches Recht?

Erst viele Jahre später wird Staatsanwalt Antone Bazil Coutts II. die be­un­ru­hi­gen­de Geschichte aufschrei­ben, die sich im Sommer 1988 in einem Re­ser­vat in North Dakota ereignete und sein Leben veränderte. Antone, ein selbst­si­che­rer, wiss­be­gie­ri­ger, aufmerksamer und kluger J...

Rezension zu »Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand« von Natasha Solomons

Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand

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Rezension vom 20.02.2011
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Happiness is being British

Betrachtet man Natasha Solomons' Buch "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand", so vermittelt schon das äußere einen Eindruck von Britishness at its best. Im oberen Drittel des Covers sehen wir eine blau gewandete männliche Figur und eine weibliche im roten Sommerkleid, die sich soeben begegnet sind – unter dem Schattendach zwe...

Rezension zu »Fango« von Niccolò Ammaniti

Fango

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Rezension vom 22.02.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

Variationen in Splatter und Trash

Norditalien-Lesetipps Der Band vereint sechs Geschichten sehr unterschiedlichen Umfangs und unterschiedlicher Qualität. Alle sind vorwiegend schwere Kost – eine düsterer, brutaler, blutrünstiger, sexuell expliziter als die andere. Die Protagonisten sind meist Figuren, die selbst nur Unterdrückung kennengelernt haben, verformte und getriebene,...

Rezension zu »Blaue Augen« von Joanne Harris

Blaue Augen

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Rezension vom 16.03.2011
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Sprache: de · Herkunft: gb

Blauauge im Cyberspace – eine Internet-Scheherazade?

Ein 42-jähriger Mann lebt bei seiner Mutter Gloria, auf deren Hilfe er angewiesen ist. Sie achtet täglich auf die richtige Medikation, bringt ihm den Vitamintrunk. Er sitzt in seinem Zimmer und hat das Haus wohl noch nie verlassen. Die einzige Möglichkeit, mit anderen Menschen zu kommunizieren, bietet ihm das Internet. Er nennt sich "Blauauge" u...

Rezension zu »Liparische Inseln« von Thomas Schröder

Liparische Inseln

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Rezension vom 14.10.2014
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Sprache: de · Herkunft: de

Perfekter Gefährte

Als Reisen noch nicht den Einkauf einer standardisierten Ware von ein­klag­ba­rer Qualität, sondern den kühnen Ausgang des Individuums aus der Naivität seiner lokalen Beschränktheit bedeutete, war die Kon­frontation mit dem Un­be­kann­ten geradezu sinn­stif­tend. Reisend lernte man nicht nur andere Welt­gegen­den kennen, sondern auch...

Rezension zu »Der Tod kommt nach Pemberley« von Phyllis Dorothy James

Der Tod kommt nach Pemberley

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Rezension vom 17.02.2014
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Murder in the family!

Sechs Jahre ist es her, dass Elizabeth Bennet und Fitz­william Darcy ge­heira­tet haben. Welch eine ver­wir­rende Odyssee der Gefühle, Miss­ver­ständ­nisse, Intri­gen, ge­sell­schaft­licher Tur­bu­lenzen und per­sön­licher Rei­fung, bis es endlich soweit war! Jane Austen brei&sh...

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